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Fleuren Engineering GmbH Elektrotechnische Fachplanung und Prozessautomatisierung

Glasfaser & Lichtwellenleiter / Spleißen & Messen

Lichtwellenleiter, Glasfasernetztechnik, Breitbandverkabelung

Wir bieten Ihnen Spleissarbeiten von Lichtwellerleiter in unterschiedlichen Ausführen an:

  • Fusions-Spleiß
  • Klebe-Spleiß

Lichtwellenleiter bzw. Glasfaserkabel sind aus einer global so vernetzten Welt nicht mehr wegzudenken. Sie spielen eine wesentliche Rolle in der gesamten Kommunikationstechnik, aber auch in Bereichen wie Messtechnik, Medizintechnik oder bei hochwertigen Projektionen.

Als innovatives Elektrounternehmen haben wir uns auch auf die fachgerechte LWL-Verkabelung mittels Spleißen und Einblastechnik spezialisiert. Bestens ausgebildete Mitarbeiter verlegen Kupfer- und Glasfaserleitungen und sorgen für den fachgerechten Aufbau von Netzwerkanlagen mit aktiven und passiven Komponenten.

Ingenieurbüro für Messtätigkeiten an Lichtwellenleiter als starken Partner

Kleine Messaufgaben, wie Messungen innerhalb Campus- und Gebäudeinfrastrukturen, führen wir selbst durch. Messungen über große Distanzen und Spezialanforderungen führen wir zuverlässig mit unseren weltweit zur Verfügung stehenden Partner aus.

Abnahmemessungen jeder Art

  • OTDR-Messungen an Singlemodefasern (LWL-Kabeln), bei 1310, 1550 und 1625nm
  • Auswerten der OTDR-Kurven mit FiberDoc
  • Powermetermessungen bei 1310, 1550 und 1625nm, bidirektional
  • Rückflussdämpfungsmessungen (ORL) mit dem Powermeter, bidirektional
  • Messung der chromatischen Dispersion (CD-Messung) im C- und L-Band
  • Messung der Polarisationsmoden-Dispersion (PMD-Messung)
  • Messung von Dark Fiber quer durch Europa
  • Messungen bei Nachtumschaltungen mit sofortiger Spleißauswertung
  • OTDR-Messung an Trommeln vor dem Verlegen
  • Standardmessungen an Kupferkabeln (Nachrichtenkabeln), wie z.B. Isolation, Schleifenwiderstand, Widerstandsunterschied
  • Fehlereinmessung an Kupferkabeln mit Kabelmesskoffer (KMK VI) und Echometer (TDR)

OTDR-Messung
Für die OTDR-Messung an Singlemodefasern haben wir zwei OTDR’s vom Typ Agilent zur Verfügung. Damit haben wir die Möglichkeit die Kurven sofort beidseitig aufzuzeichnen. Das eine OTDR ist das N3900A mit dem N3914AL-Einschub für Messungen bei 1310, 1550 und 1625 nm. Das zweite OTDR ist ebenfalls ein N3900A, allerdings mit dem Einschub N3916AL, mit 4 Wellenlängen, 1310, 1480, 1550 und 1625 nm. Dieses Modul kann auch zur einseitigen Messung der Chromatischen Dispersion verwendet werden.Die Kurven werden mit Vorschaltfaser, oder mit Vor- und Nachschaltfaser aufgezeichnet (Vorteil bei Steckerauswertung), ganz nach Kundenwusch. Zur Verfügung stehen Vorschaltfasern (Standard Singlemodefasern, G.652) mit den gängigsten Steckertypen, wie z.B. SC/PC, SC/APC, LC/PC, E2000/HRL, aber auch unterschiedliche Fasertypen, wie z.B. LEAF-Faser (G.655) oder auch TrueWave RS –Faser (G.655). Alle unsere OTDR-Kurven werden mit eindeutigen Dateinamen versehen und unter Bellcore-Standard gespeichert.
Die Kurven werden von uns dann mit der Software FiberDoc auf Ereignisse untersucht und ausgewertet. Eine Show-Version von FiberDoc kann dem Kunden zur Betrachtung der Kurven mitgegeben werden (siehe auch: Dokumentation). Bei Reihenmessungen können die Messparameter für die unterschiedlichen Wellenlängen individuell voreingestellt werden. Es sind auch Reihenmessungen bei gleicher Wellenlänge, aber unterschiedlichen Pulsweiten möglich. Sehr interessant, wenn lange Strecken aufgezeichnet werden sollen, aber auch wenn Ereignisse im Nahbereich, wie z.B. Pigtail, oder ein weiterer Patch näher untersucht werden sollen.Die Geräte speichern die Kurven mit unterschiedlichen Dateinamen ab und inkrementieren dabei den Fasernzähler automatisch. Eine Auswertung der Ereignisse findet bereits während der Messung im OTDR statt.

Power-Meter-Messung
Für die Einfügedämpfungsmessung (engl. Insertion Loss Measurement, ILM) an Singlemodefasern verwenden wir Geräte von EXFO, Typ FOT 932-4.
Diese können die Dämpfungsmessung bei drei Wellenlängen (1310, 1550 und 1625 nm) über eine Faser bidirektional durchführen. Dabei zeigen die Dämpfungstester auch gleich die Faserlänge (tatsächliche Kabellänge ist um einige ‰ kürzer) an. Die Messung der Rückflussdämpfung (engl. Optical Return Loss, ORL) ist eine weitere Option und bedarf besonderer Messleitungen. Messungen können mit diesen Geräten auch über lange Strecken, z.B. 100 km Kabellänge erfolgen. Die verwendeten Laser sind bei 1625 nm sehr eng toleriert und somit ergeben sich keine nennenswerten Abweichungen durch die wellenlängenabhängige Faserdämpfung.Gerade bei 1625 nm ist die Dämpfungskurve sehr steil und kleine Welllängenabweichungen würden große Differenzen in der Streckendämpfung bei sehr langen Kabelstrecken ergeben. Die Geräte speichern die Messdaten intern ab und inkrementieren den Faserzähler dabei automatisch. Zur Sicherheit können die Ergebnisse auf beiden Geräten gespeichert werden. Im Fast-Test-Modus (automatischer Messvorgang) gibt EXFO einen Loss-Range von 56 dB bei 1550 nm an. Somit sind auch Strecken über 200 km Länge messbar.Zum Transport der Geräte verwenden wir besondere Koffer, um die Messleitungen (Patchcords) nach erfolgtem Nullabgleich nicht vom Gerät abtrennen zu müssen.

PMD-Messung
Für die PMD-Messung (Polarisationsmoden-Dispersion) verwenden wir einen Messplatz von EXFO, bestehend aus der Lichtquelle FLS 5834 für das ferne Ende, dem Grundgerät FTB 400 und dem Messeinschub FTB 5500B. Die PMD wird bei diesem Gerät nach der Michelson-Inteferometer-Methode (GINTY) gemessen. EXFO gibt einen Dynamikbereich von 47 dB an und somit ist das Gerät bei langen Backbone-Strecken sehr gut einsetzbar. Da der Autokorelationspeak jetzt nicht mehr vorhanden ist, kann eine PMD bereits von 0-115 ps gemessen werden. Die PMD einer Strecke ist nicht konstant, deshalb hat man bei diesem Messplatz die Möglichkeit die Messung mehrmals zu wiederholen und einen Mittelwert berechnen zu lassen. Die PMD zweiter Ordnung wird vom Gerät berechnet. Es ist zunehmend wichtig geworden, die PMD einer LWL-Strecke zu messen, gerade dann, wenn eine Verbindung über mehrere Carrier (=unterschiedliche Faser- bzw. Kabeltypen) realisiert wird und manchmal auch noch alte Fasern genutzt werden, eine hohe PMD aber eine DWDM-Übertragung bei 10 oder gar 40 Gbit nicht mehr erlaubt. Es müssen dann andere Fasern mit einer besseren PMD gesucht werden. Die Messung ist in einer Richtung vollkommen ausreichend. Eine ortsaufgelöste PMD-Messung lässt unser Messplatz leider nicht zu. Die Geometrie einer Faser, rund oder oval, ist ausschlaggebend für die Größe der PMD, auch Stress wirkt sich negativ auf die PMD aus. Es ist auch nicht ausreichend nur eine Beispielfaser aus einer Strecke zu messen, um Rückschlüsse auf die restlichen Fasern zu treffen. Jüngstes Beispiel, Kabel mit G.655 Faser durchgehend, eine Faser aus einem Bündel hatte sehr, sehr schlechte PMD-Werte (9ps bei 100 km Länge =0,9 ps/√km). Die Messung wurde mehrmals wiederholt, keine Änderung der PMD. Eine OTDR-Messung in diesem Bündel (12 Fasern) mit Vor –und Nachschaltfaser bei 1550/1625nm zeigte aber keine Anomalien.

CD-Messung

Für die CD-Messung (Chromatische-Dispersion) verwenden wir einen Messplatz von EXFO, bestehend aus der Lichtquelle FLS 5834 für das ferne Ende, dem Grundgerät FTB 400 und dem Messeinschub FTB 5800. Die CD wird bei diesem Gerät nach der Phasen-Shift-Methode gemessen. EXFO gibt einen Dynamikbereich von 42 dB an und somit ist das Gerät bei langen Backbone-Strecken problemlos einsetzbar. Die CD einer Faser ist durch die Materialdispersion und der Wellenleiterdispersion zusammengesetzt, das führt zum unerwünschten Effekt der Impulsverbreitung.Die CD lässt sich im Vergleich zur PMD, z.B. passiv, durch Kompensationsfasern minimieren. Die Messung der CD erfolgt mit unserem Gerät im C- und L-Band. Die Schrittweiten und Mittelungsdauer sind einstellbar. Eine Dokumentation der Messung erfolgt mit der EXFO-Software Fastreporter. Neben der Kurve für die CD und der relativen Laufzeitunterschiede erhält man auch eine Tabelle mit den gemessenen und interpolierten Messwerten (CD, RGD, Steigung, Koeffizienten). Es ist sehr wichtig, eine exakte Kabellänge beim CD-Messplatz einzugeben (vorherige OTDR-Messung), denn nur so können die Koeffizienten richtig umgerechnet werden.

Equipment

Für die Messungen reichen Messgeräte alleine nicht aus. Man muss mit sauberen Steckern arbeiten. Nicht nur der Stecker von der Messzuleitung muss sauber sein, auch das Pigtail im LWL-Abschluss, an dem die Messung vorgenommen wird. Wir reinigen unsere Stecker vor jeder Messung. Dazu gehören technischer Alkohol, Druckluft, Q-tabs, staub-und fusselfreie Papiertücher sowie Reinigungsbänder, um den restlichen Staub von den Steckern zu entfernen. Bei Steckern, an die man so leicht nicht kommt (Pigtails im geschlossenen Patchfeld), verwenden wir spezielle Stirnflächenreiniger. Für die optische Begutachtung von Steckeroberflächen verwenden wir Steckermikroskope (4oox) mit diversen Adaptern. Damit wir bei Nachtumschaltungen die OTDR-Kurven sofort beidseitig untersuchen können, verwenden wir spezielle Konverter zum Aufbau eines Mininetzwerks mit zwei Notebooks. So kann ein Messhelfer vom fernen Ende aus die OTDR-Kurven über zwei Fasern übertragen und eine vernünftige Auswertung kann an Ort und Stelle erfolgen. Eine Datenübertragung übers Internet ist nicht nötig, sehr häufig auch nicht möglich. Die Konverter sind auch über 100km Kabellänge problemlos einsetzbar.
Für die Verständigung zwischen den Messpunkten verwenden wir LWL-Sprechgarnituren. Dafür ist nur eine Faser nötig und die Stereokopfhörer mit Mikrofon erlauben freie Hände und eine sehr gute Verständigung auch in lauter Umgebung (Klimaanlage, Lüfter, etc.). Sollte einmal ein Pigtail oder dessen Spleiß defekt sein, können wir mit einem eigenen Spleißplatz die Reparatur selbst durchführen.

Geräte:
1 x OTDR, Agilent N3900A/N3916AL, 1310/1480/1550/1625nm
1 x OTDR, Agilent N3900A/N3914AL, 1310/1550/1625nm
2 x Powermeter, EXFO FOT 932-4
1 x Lichtquelle, EXFO FLS-5834
1 x Grundgerät, EXFO FTB-400
1 x PMD-Modul, EXFO FTB-5500B
1 x CD-Modul, EXFO FTB-5800
2 x LWL- Sprechgarnitur, EXFO
2 x Konverter , Alcatel
2 x Notebooks, WLAN/WAN
2 x Mikroskope, 400x, EXFO/Westover
1 x Spleißplatz, Fujikura FSM-40S
2 x Rotlichtsender

Auswertungen und Dokumentationen:
Alle Messgeräte werden nach dem vom Hersteller empfohlenen Intervallen kalibriert. Eine Kopie der Kalibrierzertifikate kann der Dokumentation beigefügt werden. Wir werten die OTDR-Kurven mit der Software FiberDoc aus. Eine einmal erstellte Maske erleichtert die Analyse von Ereignissen mehrerer Kurven gleicher Struktur enorm. So erhält man sehr schnell Ergebnisse, die für die Kurvenauswertung von Bedeutung sind, wie z.B. Streckendämpfung, Spleißdämpfung, Steckerdämpfung, Dämpfungsbeläge, etc. Auf Wunsch kann man die Ergebnisse auch als Textdatei zum Weiterverarbeiten in z.B. MS Excel erhalten. Aus FiberDoc ist es möglich, die OTDR-Kurven einzeln mit ihrer Ereignistabelle oder als Mehrfachgraphik bei vielen Kurven oder übersichtlich mit den Kurven aus beiden Richtungen auf einer Seite oder aber auch gespiegelt auszudrucken. Auch ein Firmenlogo lässt sich integrieren. Diese Software FiberDoc ist einfach genial zum Dokumentieren von OTDR-Kurven.Wir setzen ein Makro ein, mit dem es möglich ist, die Spleißauswertung der OTDR-Kurven sehr übersichtlich im MS Excel-Format darzustellen. Es werden die Einzelwerte von A-B, die Gegenmessung B-A und die Mittelwerte dargestellt. Für Messungen bei mehreren Wellenlängen wird auch die Differenz der Mittelwerte mit angezeigt, diese lässt Rückschlüsse auf Microbending zu. Ein weiteres Makro führt die Streckendämpfung aus FiberDoc mit den Resultaten aus dem Powermeter zusammen, so erhält man einen Überblick/Vergleich zwischen der OTDR-Messung und der Einfügedämpfungsmessung mit dem Powermeter. Die Dokumentation der PMD- und CD-Messung erfolgt mit der EXFO-Software FastReporter. Als Ergebnis erhält man eine graphische Darstellung der Kurven und die Tabellen im pdf-Format.Selbstverständlich gehen wir auch auf Kundenwünsche ein und besprechen die Dokumentation mit dem Kunden.

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